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Impressum

 

Wie bereitet man sich am allerbesten auf die Ankunft eines Welpen vor?

• Schütte kalten Apfelsaft an verschiedenen Stellen auf den Teppichboden und lauf barfuß im Dunkeln herum.

• Trage eine Socke, die durch den Wolf gedreht wurde.

• Gleich nach dem Aufwachen stell dich in den Regen und die Dunkelheit und wiederhole: Guter Hund, mach Pipi, beeil dich, mach schon...

• Bedecke deine beste Kleidung mit Hundehaaren. Bei dunkler Kleidung verwende helle Haare und bei heller Kleidung dunkle Haare. Außerdem lasse in deiner ersten morgendlichen Tasse Kaffee einige Hundehaare schwimmen.

• Spiel "Fangen" mit einem nassen schleimigen Tennisball.

• Renn barfuß durch den Schnee, um das Gartentor zu schließen.

• Schütte einen Wäschekorb mit sauberer Wäsche um und verteile die Stücke über den ganzen Boden.

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welpen

 

 

Aberglaube rund um Hunde

Der wohl älteste Begleiter des Menschen ist auch im Aberglauben häufig vertreten.

So zogen die Menschen aus seinem Verhalten beispielsweise Rückschlüsse auf die Entwicklung des Wetters. Eine nasse Schnauze wies auf sonniges Wetter hin, fraß der Hund Gras, würde es regnen, fraß er Schnee oder wälzte sich darin, so stehe Tauwetter bevor.

Glück verhieß es, wenn einem ein unbekannter Hund nachfolgte. Einen schwarzen Hund, besonders einen Pudel, ließ man in der Johannisnacht den Alraun aus dem Boden ziehen, um selbst vor dem todbringenden Schrei der Wurzel verschont zu bleiben. Überhaupt dachte man, der Hund mit seiner ausgebildeten Witterung könne Übersinnliches wahrnehmen. Verspüre er die Präsenz von Geistern, so dränge sich der Hund angstvoll an sein Herrchen. Wenn ein Hund, besonders nachts, „weinte“, heulte oder bellte, genauer wenn er den Kopf gesenkt gegen die Erde hielt, bedeutete dies einen nahen Todesfall. Die Richtung, in die er bellte, zeige an, wo der Tod eintreten wird. Lief ein Hund aus der Stube eines Kranken, so sterbe der Kranke bald.

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aberglaube

 

 

Reha mit Hund - ein Erfahrungsbericht

Wir sind wieder hier... ;-).

Meine dreiwöchige Reha zur Wiederherstellung meiner Schulterfunktion nach meiner OP ist beendet und wie versprochen nun ein kleiner Bericht, wie so eine Reha mit Hund(en) abläuft. Wie bereits am 22.08. gepostet (hier )war ich in der Heinrich-Mann-Klinik Bad Liebenstein, eine der wenigen Kliniken in Deutschland, die inzwischen auch Rehamöglichkeiten mit Hund anbieten. Es macht Sinn, sich vor Einreichung des Reha-Antrags (der in der Regel vom Arzt ausgestellt wird) beim entsprechenden Träger (also Krankenkasse oder Rentenversicherung) mit möglichen Kliniken in Kontakt zu setzen, um Möglichkeit, zeitliche Kapazität, Anzahl und Rassen der zulässigen Hunde sowie Modalitäten etc. abzuklären. Anschließend dann beim Einreichen des Antrags beim Kostenträger eine oder mehrere passende Kliniken als Wunschklinik angeben, denn ihr habt grundsätzlich ein Wunsch- und Wahlrecht. Bei mir hat es so geklappt und wir sind deshalb am 22.08. nach Thüringen aufgebrochen, um dort die folgenden (knapp) drei Wochen zu verbringen.

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reha

 

 

Irrtümer über Hunde: „Schau mal, die küssen sich!“?

Eine oft falsch gedeutete Körpersprache bei Hunden ist das Lecken des Hundes an der Schnauze eines anderen Hundes. Viele Menschen gehen davon aus, dass solche Hunde miteinander „schmusen“. Das muss jedoch nicht zwingend zutreffend sein. Zwar gibt es auch sogenannte Schnauzen-Zärtlichkeiten zwischen eng miteinander verbundenen Tieren, sodass ein „Schmusen“ durchaus möglich ist. Das Lecken an der Schnauze eines anderen Hundes kann aber auch andere Bedeutungen haben:

Wenn Welpen von Wölfen anfangen, feste Nahrung zu sich zu nehmen, stupsen sie an die Mundwinkel von erwachsenen Tieren (z.B. bei der „Wolfsmutter“) und belecken diese, um die Fähe ( = weiblicher Wolf) dazu zu bewegen, mitgebrachtes Futter hervor zu würgen. Auch wenn das Futter-Hervorwürgen bei vielen Hündinnen heutzutage nicht mehr funktioniert, ist zumindest das Schnauzenlecken der Welpen als ritualisiertes Verhalten gleich geblieben. Das Lecken der Schnauze eines anderen Hundes ist aber auch Teil der sogenannten aktiven Unterwerfung.

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küssen

 

 

Positive Auswirkungen des Zusammenlebens von Hund und Mensch

Hunde tun den Menschen gut, sie machen uns sogar gesund. Hundebesitzer sind davon überzeugt und auch einige Studien weisen darauf hin. Es klingt banal, ist aber auch wissenschaftlich untersucht: Hunde bringen uns auf Trab. In Japan ergab das eine Umfrage. Danach steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Mensch ausreichend bewegt, um 54 %, wenn er einen Hund hat. Mehr als 5000 Menschen wurden dazu befragt. Die Daten von 400.000 Taiwanesen zeigen es noch konkreter: Wer vorher träge war und nun 15 Min. täglich flott spazieren geht, verlängert sein Leben um durchschnittlich 3 Jahre.

Und schon allein die Begleitung eines Hundes kann das Herz schützen. Darauf deutet eine Studie aus den USA hin. 369 Amerikaner wurden 1 Jahr lang nach einem Herzinfarkt beobachtet. Hundebesitzer überlebten häufiger. Nur einer von 87 starb. Ohne Hund starben im Verhältnis 6-mal so viele. Über 5000 Probanden in Australien zeigten: Hundebesitzer haben einen etwas niedrigeren Blutdruck.

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Bindung
Wer sich fragt, wie er eine optimale Bindung zu seinem Hund aufbauen und erhalten kann, findet im Artikel von Sophie Strodtbeck und Udo Ganßlosser interessante Antworten. Nach den dort zitierten Studien wird ganz offensichtlich die Zeit ab Abgabe des Welpen (also ab der 9. Woche) überschätzt, da Welpen erst ab der 14. Woche wirklich zwischen bekannten und unbekannten Personen unterscheiden und ca. ab der 16. Woche echte Bindung zu bestimmten Personen aufbauen. Interaktionen ab dieser Zeit, die von Attraktivität des menschlichen Partners („Spaßfaktor“), Vertrautheit, Verlässlichkeit und Verfügbarkeit geprägt sind, werden wichtig. Auch erwachsene Hunde können noch eine tiefe Bindung zu ihrem Mensch entwickeln, wenn sie dies in frühen Entwicklungsphasen mit anderen Menschen erlernen durften. Dass Bindung keine Einbahnstraße ist sondern beide sich intensiv einbringen müssen, scheint logisch. Es gilt: Wer viel zu bieten hat, kann auch viel einfordern. Aber auch umgekehrt: Wer sehr viel fordert, muss auch sehr viel bieten.
 

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Hundstage - Ein paar Tipps, um Hitze für unsere Hunde erträglicher zu machen:

Frühmorgens und abends spazieren gehen – Mittagshitze vermeiden. Der Asphaltboden wird heiß – für Hundepfoten teilweise zu heiß.
Am Wasser laufen, Hunde schwimmen lassen, im Schatten – kein Sport für Hunde bei hohen Temperaturen. Kong füllen mit Quark, Jogurt, Honig, Käsestückchen mit Wasser – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ab in den Gefrierschrank und durchfrieren. Oder mit einem Plastikbecher: Quark mit Leberwurst vermengen, ein paar Hühnerherzen oder Ähnliches rein, einfrieren, danach kurz unter fließendem Wasser rauslösen. Die Hunde finden es klasse. Bei diesen Temperaturen sind mehrere kleinere Portionen Futter sowieso sinnvoller. Handtuch mit kalten Wasser tränken, danach auf den Hund legen – bitte nicht komplett über den ganzen Hund, sondern nur teilweise.
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Fundstück aus dem Netz für alle Hundefreunde:

Es ist Sonntagmorgen und mein Kaffee ist fertig. Leider kommt sonntags keine Tageszeitung, also brauche ich eine alternative Lektüre, um den Kaffee richtig genießen zu können.
Es soll ein wenig was zum Schmunzeln sein, aber auch das gewisse Etwas haben.
Ich klappe den Laptop auf, logge mich bei Facebook ein, wähle eine beliebige Hundegruppe aus und poste folgende Frage:
"Ich habe ein Problem mit meinem elf Monate alten Schäferhund. Seit kurzem bellt er alles an, wenn wir im Dunkeln unterwegs sind. Was kann ich dagegen tun?"
Binnen kürzester Zeit entwickelt sich ein Facebook-Krimi, der seinesgleichen sucht... 

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Warum markieren Hunde?

Über das „Markieren“, also das Urinabsetzen häufig an ausgewählten Stellen, kursieren allerlei Halbwahrheiten und Missverständnisse. So hält sich z.B. hartnäckig die Aussage, dass Markieren v.a. Ausdruck von Dominanz wäre, der Hund zum Ausdruck bringe, der „Chef“ sein zu wollen und man es deshalb unterbinden solle. Wie das in der Praxis aussehen soll (abgesehen davon, dass es wirklich unnötig ist), ist allerdings mehr als unklar, denn man würde dem Hund damit ja gleichzeitig die lebensnotwendige Möglichkeit nehmen, seine Blase zu entleeren – der erste wichtige Grund, warum Hunde markieren. Seltsame Ratschläge, selbst drüberzumarkieren, komplettieren derartige Ideologien. Verzichtet bitte auf solchen Unsinn, ihr könntet neben negativen Folgen für den Hund auch ziemlich schnell euren Ruf ruinieren, wenn ihr beobachtet werdet https://www.facebook.com/images/emoji.php/v9/fb0/1.5/16/1f609.png😉. Für uns Menschen als „Geruchslegasteniker“ wird sich die Fülle an Kommunikationselementen, die Hunde mit dem Markieren weitergeben, ohnehin nie erschließen – lächerliche 6 Mio. Riechzellen gegenüber 200 Mio. beim Hund lassen das einfach nicht zu.
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Warum haben viele vorwiegend mit der Nase arbeitende Jagdhunde so lange Ohren?
Hunde sind Meister im Schnüffeln, sogenannte Makrosmaten, sie gehören zu den Säugetieren, die über exzellente Fähigkeiten zur Witterung verfügen. Die menschliche Nase verfügt über ca. 6 Millionen dieser Rezeptoren – ein Schäferhund über 200 Millionen, ein Beagle über 300 Millionen. Die Nase eines Hundes spielt eine große Rolle in der Wahrnehmung und Beurteilung der Umwelt. Doch nicht nur die lange Nase vieler Jagdhundrassen wie Schweißhund, Basset oder Beagle führt sie regelmäßig zu beeindruckenden Erfolgen, auch andere Körperteile! Ihre Ohren sind sehr lang, was sie nicht dazu befähigt, besser zu hören. Nein, es sind tatsächlich die schlackernden Ohren, die knapp über dem Boden leichte Windstöße bewirken und so Düfte (Moleküle) in Bewegung setzen, damit sie besser eingeatmet werden können.
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ohren

 

 

Mimikama hat sich damit befasst, ob man Scheiben einschlagen darf, um Hunde bei Hitze zu retten.
Fazit: ja, unter bestimmten Voraussetzungen könnt ihr das tun, ohne schadensersatzpflichtig zu werden. und zwar wenn: 
1.) der Besitzer nicht in der Nähe bzw. nicht schnell ausfindig zu machen ist; 2.) ihr die Polizei informiert habt (es sei denn, es ist sofortiges Handeln nötig) 3.) ihr bei der Wahl der Scheibe den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit beachtet, also den geringstmöglichen Schaden verursacht, der zu Rettung ausreicht 4.) es ist ratsam sich Zeugen zu holen oder mit dem Smartphone die Lage zu dokumentieren. Vor Überreaktionen bei Hunden im Auto sei aber auch ausdrücklich gewarnt - inzwischen gibt es Fälle, in denen Hundebesitzer sich Sachbeschädigungen oder wüsten Beschimpfungen ausgesetzt sehen, wenn sie ihren Hund kurz - im Schatten - bei geöffneten Fenstern oder Schiebedach - oder mit laufender gut funktionierender Klimaanlage - im Auto lassen. Den Zustand und das Verhalten des Hundes genau zu beobachten ist insofern unumgänglich, bevor man irgendwie handelt.

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hund im Auto

 

 

Mein Hund weiß genau was er gemacht hat, das sieht man daran, dass er ein schlechtes Gewissen hat!?

Man kommt nach Hause und findet ein Chaos vor. Die Zeitungen sind zerrissen, das Stuhlkissen auseinander genommen und so weiter. Der Hund kommt geduckt auf den Besitzer zu oder sitzt ängstlich in einer Ecke, mit schuldbewusstem Blick. Erstmal vorweg: wir wissen NICHT, ob Hunde in der Lage sind, Schuldgefühle zu haben. Das konnte bislang in keiner Studie bewiesen oder widerlegt werden. Was aber festgestellt wurde, ist, dass der sogenannte „guilty look“, der schuldbewusste Blick, wenn wir nach Hause kommen, trügt, da er einfach erlernt ist. Studien von Dr. Alexandra Horowitz belegen eindeutig, dass der ‚schuldbewusste Blick‘ nicht dann am häufigsten auftritt, wenn ein Hund wirklich ‚schuldig‘ war, sondern wenn er bereits folgende Erfahrung gemacht hat: Kaputtes Stuhlkissen und das Erscheinen des Hundebesitzers haben in der Vergangenheit Unannehmlichkeiten verursacht.
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schlechtes Gewissen

 

 

Hundevideos in sozialen Netzwerken - Like-Geilheit auf Kosten der Tiere - ein paar Gedanken bzw. Gedankenanstöße

Nein, ich mag sie nicht, die Videos mit den auf zwei Beinen gehenden oder hüpfenden Hunden, denn kein Hund würde das freiwillig tun. Warum (na ja, klar, um Likes zu erhalten) und vor allem WIE bringt man sowas einem Hund bei? Inzwischen wird das Wie auf einem eigenen Video thematisiert: nämlich mit Gewalt und Schlägen. Und selbst wenn es Personen geben sollte, die dies freundlich und positiv für den Hund aufbauen: was macht das wohl mit dem Bewegungsapparat, mit den Gelenken, der Wirbelsäule eines Tieres, das auf vierbeiniges Laufen ausgerichtet ist? Ist das ein Like wert?

Diese Videos sind aber nur der vorläufige Höhepunkt in einer Flut von Hundevideos, die von höher, weiter, schneller, besser, lustiger und angeblich „süßer“ gekennzeichnet sind. Ich erinnere mich z.B. gut an ein Video, in dem ein Schutzhund von einem kleinen Kind geführt wird …

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Kind und Hund

Kinder und Hunde können ein wundervolles Team bilden und es ist ungemein charakterfördernd, mit einem Hund aufzuwachsen und von klein auf zu lernen, was es heißt, für ein anderes Lebewesen Verantwortung zu tragen. Allerdings sind viele Dinge zu beachten, um dieses Unterfangen gelingen zu lassen. Beißunfälle zwischen Kindern und Hunden sind leider immer noch viel zu häufig und geschehen meist im direkten Umfeld, leider dann auch häufig im Kopf- / Gesichtsbereich, denn kleine Menschen sind der Hundeschnauze meist mit dem Kopf am nächsten.

Wichtig zur Vermeidung ist vor allem Kinder- und Elternschulung, aber auch Fremdhundehalter können durch Vorsichtsmaßnahmen viele Probleme vermeiden.

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kund und hund

 

 

Kälbertod durch Hundekot?????

Ich kann es nicht mehr hören! Liebe Hundehalter, lasst euch nicht auch noch Schuld für Dinge in die Schuhe schieben, für die ihr absolut nichts könnt, wir stehen schon genug unter Generalverdacht! (Haufen wegräumen bleibt selbstverständlich!)

Ich kopiere mal rein und liste zudem noch einige Links auf, die diese Theorie ad absurdum führen:

"Gegenbeweis zur Panikmache um Neosporose als Verursacher von Rindertod durch Hundekot

Von Prof. Dr. H. Mehlhorn (Institut für Parasitologie Uni Düsseldorf ) sowie Prof. Dr. A.O. Heydorn und Prof. Dr. E. Schein (Institut für Vet. Parasitologie FU Berlin). In jüngster Zeit wurden Bauern durch aufgebauschte Presseberichte, aber auch durch Aktionen von Bauernverbänden verunsichert. Ausgangspunkt ist, daß der Neospora caninum genannte parasitische Einzeller (im Kot von Hunden) angeblich für ungefähr ein Drittel aller Rinderaborte verantwortlich ist - eine generelle Zunahme der Aborte wurde zudem nicht nur zwischen den Zeilen angedeutet.

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kälbertod

 

 

Vorsicht: Rolltreppen sind für Hunde tabu!

Für den Mensch eine schöne Entlastung, für den Hund brandgefährlich: die Rolltreppe.

Hunde haben auf einer Rolltreppe nichts zu suchen. Leider gibt es immer wieder Halter, die ihre Tiere mit auf die Rolltreppe nehmen, immer wieder kommt es dabei zu schlimmen Unfällen. Sehr schnell kann sich das Tier vor allem am Ende der Treppe mit den Krallen oder Haaren in dem kamm-ähnlichen stählernen Aufsatz verfangen. Die Folgen sind meist dramatisch. Wahnsinnig schmerzhaft und blutig ist es für die Tiere zum Beispiel, wenn ihnen dabei eine Kralle gezogen wird. Nicht selten mussten auch schon vor Ort Zehen amputiert werden, um das Tier zu retten. Die kleinen Schilder, die oft am Fuße der Treppe angebracht sind, werden leicht übersehen oder nicht ernstgenommen, es ist also vor allem der Halter gefragt:

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rolltreppen

 

 

Berühmte Hunde: Hachiko

Hachiko war ein japanischer Akita-Hund, der in Japan noch heute als Inbegriff der Treue gilt.
Hachiko wurde am 10. November 1923 in Odate in der Präfektur Akita geboren. 1924 nahm ihn sein Besitzer, der Universitätsprofessor Hidesaburo Ueno, mit nach Tokio. Von da an holte der Hund jeden Tag sein Herrchen vom Bahnhof Shibuya ab.Als der Professor im Mai 1925 starb, zog seine Witwe aus Tokio fort. Hachiko wurde zu in der Stadt lebenden Verwandten gegeben, riss jedoch von dort aus und kam weiterhin jeden Tag zu einer festen Zeit zum Bahnhof, um auf sein Herrchen zu warten. Während Hachiko in den ersten Jahren auf dem Bahnhofsgelände eher als Störenfried betrachtet und nur stillschweigend geduldet wurde, richtete ihm 1928 ein neuer Bahnhofsvorsteher sogar eine kleine Ruhemöglichkeit ein. Im gleichen Jahr erkannte ein früherer Student von Professor Ueno, der eine Forschungsarbeit über Akita-Hunde durchführte, den Hund zufällig wieder. Als er herausfand, dass Hachiko einer von nur noch etwa dreißig reinrassigen Akita-Hunden war, begann er sich näher für Hachikos Geschichte zu interessieren und schrieb mehrere Artikel darüber.
 

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Hachiko

 

 

Was ist Tasso?
Tasso betreibt Europas größtes Haustierzentralregister. 
Es ist ein gemeinnütziger Verein, der sich über Spenden finanziert.
Die Implantation des Transponder-Chips (Welpen vom VDH-Züchter sind bereits bei Abgabe gechippt, andere Hunde bitte selbst beim Tierarzt chippen lassen) ermöglicht, ein entlaufenes Tier später sicher identifizieren und an seinen Besitzer zurück vermitteln zu können. Zu beachten ist, dass ein Tierarzt bei einer Kennzeichnung nicht automatisch eine Registrierung bei Tasso vornimmt.
Jeder Tierhalter kann sein Tier unter Speicherung folgender Angaben kostenlos bei Tasso registrieren lassen:
• Art, Rasse, Alter, Beschreibung und Name des Tieres
• ISO-Transpondernummer und/oder Tätowiernummer

• Adresse des Tierhalters mit der Möglichkeit, mehrere Kontakttelefonnummern zu hinterlegen.
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tasso

 

 

Verhaltensregeln für Hundehalter beim Zusammentreffen mit Pferden

Begegnet euch ein Pferd oder Reiter, nehmt euren Hund grundsätzlich an die Leine. Ein freilaufender Hund ist nicht immer kontrollierbar, und auch bei einem Pferd weiß man nie sicher, wie es reagieren wird. Der Hund ist ein Jagdtier, das Pferd ein Fluchttier. Rennt ein unangeleinter Hund auf ein Pferd zu, kann das üble Folgen haben, wenn das Pferd seinem Fluchtinstinkt nachkommt und davonrennt. Dann ist es unter Umständen auch nicht mehr von seinem Reiter kontrollierbar, rennt kopflos und die schlimmsten Unfälle sind denkbar. Doch auch wenn das Pferd ruhig bleibt aber der Hund unter oder hinter die Beine gerät, kann das für den Hund übel enden. Schon ein bloßes Auf-die Pfoten-Stehen kann Knochen brechen, von Ausschlagen ganz zu schweigen. Viele Pferde sind auch durchaus wehrhaft und lassen einen Hund nicht unbedingt ohne Gegenwehr an sich herankommen.
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pferde

 

 

Kennt ihr die Legende vom Wolf von Gubbio?

Zu den bekanntesten Legenden um Franz von Assisi, den manche zum “Mann des 2. Jahrtausends” erklärten, gehört die Geschichte vom Wolf von Gubbio: In der Umgebung dieser kleinen Stadt in Umbrien trieb ein Wolf sein Unwesen, riss Schafe und tötete sogar Menschen. Allen Versuchen, ihn zu jagen und zur Strecke zu bringen, war er entkommen. Franz von Assisi stimmte nicht in den allgemeinen Ruf “Schlagt den Wolf tot” ein. Er suchte ihn ohne Waffen auf, bat ihn, kein Vieh mehr zu reißen und versprach im Gegenzug, dass die Bewohner von Gubbio ihn dafür mit ausreichend Essen versorgen würden. Aus dem Feind wurde ein Freund, fortan „Bruder Wolf“ genannt, und als der Wolf Jahre später starb, trauerten die Leute um ihn.  In Gubbio findet sich vor dem Kirchlein Santa Maria della Pace noch heute ein Wolfsgrab, dessen Grabplatte die Pilger und Wallfahrer wie eine Reliquie verehren. Die Legende macht deutlich, dass man Gewalt nicht mit Gegengewalt bekämpfen kann und Verständnis für die gegenseitige Situation besser weiterhilft als Furcht und Aggression.  In Gubbio findet sich vor dem Kirchlein Santa Maria della Pace noch heute ein Wolfsgrab, dessen Grabplatte die Pilger und Wallfahrer wie eine Reliquie verehren. Die Legende macht deutlich, dass man Gewalt nicht mit Gegengewalt bekämpfen kann und Verständnis für die gegenseitige Situation besser weiterhilft als Furcht und Aggression.
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gubbio

 

 

Kurioses über das Aussehen unserer Hunderassen
Schier unglaublich, dass sich aus dem Wolf, dem Vorfahren aller Haushunde, im Laufe der Jahrtausende hunderte von Rassen entwickelt haben. Biologen gehen von etwa 800 Hunderassen aus. Der FCI - der internationale Dachverband für Kynologie - erkennt allerdings nur 343 Rassen an. Auf das Entstehen des so unterschiedlichen Äußeren hatte der Mensch maßgeblichen Einfluss. Hunde wurden nach Verwendungszweck gezüchtet, hierbei kam es auch zu kuriosen Extremen: 
Das Exterieur der Englischen Bulldogge ist z.B. in engem Zusammenhang mit der früheren Verwendung als Bullenbeißer zu sehen. Der “Sport” des Bullenbeißens entstand im England des 13. Jahrhunderts und die damalige Bulldogge war von Ihrem Körperbau her perfekt geeignet, im Kampf gegen den Bullen zu bestehen.
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kurioses

 

 

Welpenspinnen, Welpenwahnsinn, verrückte fünf Minuten….. 
Immer wieder stehen Neuhundebesitzer bei ihrem Welpen vor einem für sie beunruhigenden, aber recht verbreiteten Verhaltensmuster: Der Welpe rast wie irre durch‘s Haus, beißt in alles, was ihm in die Quere kommt (z.B. auch Beine, Waden…) und ist nicht mehr wirklich ansprechbar bzw. durch Erziehungsmaßnahmen zu erreichen. 
Eins vorweg: das ist ziemlich normal, tritt – je nach Temperament – bei vielen Welpen auf und gibt sich mit der Zeit; allerdings haben erwachsene Hunde manchmal auch noch ihre verrückten fünf Minuten, in der Regel aber ohne Beißen (häufig z.B. auch, nachdem sie im Wasser waren, gebadet wurden).
Was kann man tun?
 

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Ein paar Tipps für die bald anstehende Einkommensteuererklärung

Hunde kosten Geld. Ziemlich sogar. Ein paar der Ausgaben kann man allerdings steuerlich absetzen. Hier die wichtigsten Regelungen dazu:

Betreuung und Pflege des Hundes zu Hause sowie Gassi-Dienste sind als haushaltsnahe Dienstleistungen absetzbar. In der neuen Fassung des Anwendungsschreibens des Bundesministeriums für Finanzen zu Paragraf 35a Einkommensteuergesetz ist dies eindeutig geregelt:  http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Einkommensteuer/2016-11-09-Paragraf-35a-EStG.pdf?__blob=publicationFile&v=4 auf S. 34 findet ihr die Abgrenzung zwischen haushaltsnahen Dienstleistungen und nicht anerkannten Leistungen – Ausführen von Hunden gehört also dazu, genau wie Pflege und Betreuung von Hunden IM Haus (nicht in Tierpensionen). Sogar wenn der Hundefriseur zu euch ins Haus kommt, könnt ihr dies absetzen, nicht allerdings den Tierarzt. Wichtig ist aber, dass ihr euch eine Rechnung geben lasst (bekommt ihr bei meinem Gassiservice)

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ekst

 

 

Clickertraining kurz erklärt

Die meisten Hundehalter haben schon davon gehört, aber viele wissen nicht so genau, wie und warum es funktioniert, und warum es sich durchaus lohnen könnte, zu diesem Hilfsmittel zu greifen. Clickertraining ist eine Ausbildungsmethode, die auf dem instrumentellen Konditionieren unter Verwendung eines klassisch konditionierten Verstärkers beruht. Grundprinzip der instrumentellen Konditionierung ist, dass der Hund Verhalten, welches sich für ihn lohnt, in Zukunft häufiger zeigen und festigen wird. Als „Markersignal“ für richtiges Verhalten wird das metallische Clickgeräusch eines Clickers benutzt. Dieses Signal muss zuallererst (klassisch) konditioniert werden, indem man viele Wiederholungen der Kombination ‚Click – Leckerchen‘ durchführt, bis der Hund das Clickgeräusch selbst als Belohnung wahrnimmt. In der Praxis stellt ihr euch also mit einer Handvoll Leckerchen vor euren Hund (Leckerchen im Idealfall nicht IN der Hand halten, sondern mit jedem Click aus einer Schüssel oder einem Futterbeutel herausnehmen), clickt und gebt dem Hund sofort darauf ein Leckerchen. Und das so oft, bis er eine feste Verbindung zwischen Geräusch und Belohnung hergestellt hat und nun das Geräusch mit dem Gefühl von freudiger Erwartung assoziiert.
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clicker

 

 

Brauchen Hunde Knochen?

Hunde nagen gerne und brauchen dies auch zur Zahnpflege. Jeder kennt die einschlägigen Darstellungen von Hunden mit Knochen aus Comics und Bilderwitzen. Da Knochen aber unvollständig verdaut werden, führen sie häufig zu Verstopfung, bei manchen Hunden auch zu Durchfall. Splittern sie, kann es zu gefährlichen Verletzungen im Verdauungstrakt kommen. Bei Röhrenknochen von Geflügel ist diese Gefahr besonders groß – gekocht dürfen sie auf keinen Fall verfüttert werden. Sehr viele Knochen werden spröde und splittern, wenn sie gekocht bzw. gegart sind, im rohen Zustand sind sie dagegen in dieser Hinsicht unbedenklich. Bei Geflügelknochen bleibt dann aber wieder die Gefahr einer Salmonelleninfektion. Schweine- und Wildschweineknochen dagegen darf man aufgrund des möglicherweise enthaltenen Aujeszky-Virus, das tödliche Folgen für Hunde hat, nicht roh verfüttern. Wird der Hund mit Fertigfutter gefüttert, das im Normalfall ein ausgeglichenes Phosphor-Calciumverhältnis hat, kann durch häufige Knochenfütterung leicht ein Calciumüberschuss entstehen, welcher besonders für Hunde im Wachstum verheerende Folgen auf die Skelettentwicklung haben kann.

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Warum fressen Hunde Kot?

Das Fressen von Exkrementen nennt man Koprophagie. Der Hund hatte als Begleiter des Menschen ursprünglich auch die Aufgabe, dessen Abfälle und Reste zu fressen. Teilweise kann das Verhalten vielleicht aus diesem Erbe erklärt werden. Es kann aber auch eine Mangelerscheinung dahinter stecken, evtl. fehlen dem Hund wichtige Darmbakterien, Verdauungsenzyme (Bauchspeicheldrüsenschwäche) oder – falls er Katzenkot bevorzugt – er liebt den Geschmack des nur in rohem Fleisch und Katzenfutter vorkommenden Taurins. Es können aber auch Verhaltensstörungen des Tieres, Gewohnheiten oder erzieherische Fehler des Besitzers dahinter stecken.  Im Kot von Pflanzenfressern wie z.B. Pferdeäpfeln sind noch Nahrungsbestandteile enthalten, die der Hund verarbeiten kann. Kotfressen sollte aber auf jeden Fall abgestellt werden, denn der Hund kann sich hierüber mit Krankheitserregern und Parasiten infizieren sowie Medikamente oder - bei Menschenkot - auch Drogen aufnehmen.
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Das Märchen vom Aggressionstrieb
Immer wieder hört man – meist zur Rechtfertigung bestimmter „Auslastungsmodelle“ für den Hund - die Geschichte vom Aggressionstrieb, der sich „staue“ und ausgelebt werden müsse, um den Hund ausgeglichener werden zu lassen. Dieses von Konrad Lorenz herrührende Modell ist nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht haltbar. Das Wort „Trieb“ setzt voraus, dass es einen inneren, von äußeren Auslösern unabhängigen Antrieb für ein Verhalten gibt. Dies wird heute maximal noch vom Sexualtrieb und Selbsterhaltungstrieb angenommen, insgesamt ist die Triebtheorie aber in Human- und Tierpsychologie inzwischen nicht mehr sonderlich präsent. Konrad Lorenz sprach von einem Triebstau, der dann entsteht, wenn man bestimmte Verhaltensweisen nicht regelmäßig ausleben darf. Diese These stellte er eben auch explizit für aggressives Verhalten auf und vermutete, dass Menschen, wenn sie nicht regelmäßig z.B. bei Wirtshausschlägereien, im Stadion oder in ähnlich vergleichsweise harmlosen Situationen ihren Aggressionen freien Lauf lassen können, im Alltag unerträglich werden und sogar Krieg anfangen.
 

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Hunde in der Literatur: Argos – der Hund des Odysseus

Odysseus besaß einen jungen Jagdhund mit Namen Argos, und er liebte diesen Hund über alles. Viel Zeit blieb den zweien nicht miteinander, denn Odysseus zog in den Trojanischen Krieg und irrte viele Jahre danach auf den Meeren umher, wobei er zahlreiche Abenteuer meisterte. 
So vergingen über 20 Jahre, bis er endlich wieder seine alte Heimat erreichte. Aufgrund seiner langen Abwesenheit hielten ihn die meisten Menschen jedoch für tot, Odysseus verkleidete sich deshalb als Bettler, um die Situation besser erkunden zu können.
Tatsächlich erkannte ihn niemand und Odysseus konnte sich frei bewegen. Als er aber an einem Misthaufen vorbeikam, sah er einen abgemagerten, altersschwachen Hund darauf liegen, der vollbedeckt von Ungeziefer war. 

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DER SCHNAUZENGRIFF

Vor allem in der Welpenerziehung wird immer wieder zum sogenannten Schnauzengriff als artgerechtem Abbruchsignal geraten. Wildes Beißen kann so beendet und dem Hund Souveränität und Überlegenheit demonstriert werden. Richtig angewandt tut er dem Hund nicht weh – hier unterscheiden sich heutige Maßgaben von früheren Ratschlägen. Der Schnauzengriff hat eine große Bedeutung und ist deshalb überaus hilfreich in der Mensch-Hund-Beziehung.
Der Schnauzengriff gehört zum normalen Verhaltensrepertoire von sozialen Caniden. Seine Funktion besteht mehr darin, eine Beziehung zu bestätigen, weniger darin, Dominanz zu demonstrieren oder einen Streit beizulegen. Das selbstbewusstere Individuum greift über die Schnauze des unsichereren Gegenübers und behauptet damit seine soziale Position. Das unsicherere Individuum wehrt sich normalerweise nicht gegen den Schnauzgriff.

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schnauzgriff

 

 

Ein paar Gedanken über Ethik, Ehrgeiz, Lerntheorie und Hundesport

Immer wieder stößt man im Netz auf ein Plädoyer eines gewissen Bart Bellon für den Einsatz von Strafe und Zwang im Hundesport. Das wird dann von ehrgeizigen Hundesportlern gerne geteilt und somit weiterverbreitet. Dazu muss man wissen, dass Bart Bellon ein belgischer Sporthundtrainer ist, der auch „Trainingsequipment“ designed (https://www.facebook.com/bellonbart/videos/1163695420339455/ ) und vertreibt (https://www.bartbellonshop.com/ ). Das Schreiben an sich wurde 2003 verfasst als Antwort auf das Musterurteil des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen, mit welchem ihm der Einsatz von Telereizgeräten bei seinen Schulungen in Deutschland verboten wurde.( http://www.beta-dog.de/pflichtwissen/teletakt_urteil.php ). Zu Telereizgeräten hatte ich schon geschrieben (https://www.facebook.com/rundumhund.ostalb/photos/a.1499887453614980.1073741840.1485321858404873/1647067065563684/?

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ehrgeiz Hundesport

 

 

Vererbte Rudelstellungen – nein danke!
In letzter Zeit geistern wieder vermehrt Videos durchs Netz über ein irres Phänomen in der Hundeszene, die „vererbte Rudelstellung“ der Barbara Ertel. Vererbte Rudelstellung ist die Bezeichnung für eine Pseudowissenschaft mit kommerziellem Hintergrund. Die Rudelstellungslehre basiert auf der Vorstellung, Wesen und Verhalten von Hunden und Wölfen seien durch ihre „Geburtsstellung“ vorbestimmt. Einzig in teuren Workshops könne die Stellung der einzelnen Hunde erkannt werden.

Die Folgen gehen von tierschutzrelevanten „Vergesellschaftungen“ (schlichtweg heftigste Hundekämpfe, denen die Besitzer tatenlos beiwohnen)
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Rudelstellungen

 

 

Irrtümer über Hunde: Der Alpha-Wurf als wirksame Erziehungsmethode?!?

Einige Besitzer bestrafen ihren Hund durch den so genannten „Alpha-Wurf“ (auch Alpha-Rolle genannt). Dies bedeutet, dass der Hund von seinem Besitzer schnell und schwungvoll auf den Rücken „geschmissen“ wird (Umwerfen und „an die Kehle gehen“). Nach Ansicht einiger „Hundetrainer“ könne man dem Hund so zum Beispiel unmissverständlich demonstrieren, „wer hier der Chef ist“. Gelegentlich wird sogar behauptet, dass auch Wölfe in ihrem Rudel die Rangordnung auf diese Weise klären und einen Artgenossen disziplinieren, in dem sie ihn umschmeißen und in die Rückenlage bringen. Dazu sei bemerkt, dass es wissenschaftlich höchst strittig ist, ob es diesen so genannten Alpha-Wurf unter Wölfen überhaupt gibt.

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Der Alpha-Wurf als wirksame...

 

 

Lebenserwartung unserer Hunde

Welche Rassen werden besonders alt und welche sterben früh? Ein britisches Wissenschaftlerteam ist genau dieser Frage nachgegangen. Dazu befragten sie Mitglieder der größten Züchterclubs von 169 Rassen, die im UK Kennel Club registriert sind, über die verstorbenen Hunde der letzten 10 Jahre. Basierend auf den Daten von 15.881 Todesfällen erstellten sie dann eine Liste der mittleren Lebenserwartung von 165 Rassen.

Das mittlere Sterbealter der Hunde über alle Rassen betrug 11,25 Jahre. Ungefähr 20% aller Hunde erreichten den 14. Geburtstag. Als häufigste Todesursachen gelten Krebs (27%), „hohes Alter“ (18%) und Herzprobleme (11%). Bei dem Vergleich der Rassen zeigt sich, dass die Lebensspanne negativ mit dem Körpergewicht bzw. –größe korreliert. Das bedeutet, kleinere Hunde wie zum Beispiel Beagle, Dackel, Zwergpudel oder Whippet leben durchschnittlich länger als große oder sehr große Rassen wie Berner Sennenhund, Leonberger, Irischer Wolfshund oder Bernhardiner.

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Lebenserwartung unserer Hunde

 

 

WARUM LECKEN HUNDE UNS MENSCHEN AB?

Das Lecken hat schon im Welpenalter eine große Bedeutung. Direkt nach der Geburt leckt die Mutterhündin ihre Welpen sauber und auch während der ersten Wochen in der Wurfkiste ist die Zunge ständig dabei. Einerseits natürlich zur Körperpflege, zweitens um Kot- und Urinabsatz zu stimulieren, die ohne dies anfangs gar nicht stattfinden können und drittens um den Geruch der einzelnen Welpen genau zu erkunden und abzuspeichern. Hunde sind also von Geburt an mit dem Verhalten des Leckens vertraut.
Sind die Welpen etwas älter, sieht man sie häufig die Schnauze der Mutterhündin lecken. Dies ist ein Erbe aus Wolfszeiten, die Wölfin wird durch dieses Lecken dazu animiert, ihren Welpen vorverdautes Futter hervorzuwürgen.

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WARUM LECKEN HUNDE UNS MENSCHEN AB

 

 

„TRADE NOT AID - HANDEL STATT HILFE“
https://www.facebook.com/images/emoji.php/v7/f93/1/16/1f506.pngHALSBÄNDER UND LEINEN AUS FAIRER PRODUKTION AUS OSTAFRIKA https://www.facebook.com/images/emoji.php/v7/f93/1/16/1f506.png 
*5 € RABATT PRO ARTIKEL ÜBER RABATTCODE "RUNDUMHUND-OSTALB" *

Eine liebe Trainerkollegin und Ausbilderin von Blindenführhunden, Tiamat Warda, mit engen familiären Kontakten nach Kenia, verkauft ab Mitte März wunderschöne und robuste bestickte Leinen und Halsbänder aus Rindsleder. Sie sind in Ostafrika von Massai und Kenianern gefertigt. Tiamat hat sich im vergangenen Jahr intensiv darum bemüht, dort einen fairen Hersteller zu finden, der den Kunsthandwerkern ermöglicht, vom Lohn zu leben und ihre Kinder zur Schule zu schicken. Diese Halsbänder unterstützen nun mit nachhaltiger Arbeit unter dem Motto „trade not aid“ über 80 Familien und zeigen der Welt das ostafrikanische Kunsthandwerk der Massai. 

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humanima

 

 

Die „Kratzestelle“ beim Hund
Wer kennt das nicht? Irgendwo am Körper hat (fast) jeder Hund eine magische Stelle, deren Kraulen ihn zu Kratzbewegungen mit dem Fuß animiert – der sogenannte „Sweet Spot“. Sieht lustig aus, hat aber einen biologischen Hintergrund.
Diese Reaktion des Hundes dient tatsächlich dem Selbstschutz. Sie nennt sich Kratzreflex und ist eine unwillkürliche Reaktion, die existiert, um den Hund vor gefährlichen Parasiten oder Reizen zu schützen. Unter der Haut laufen an bestimmten Stellen Nervenbahnen zusammen, die mit dem Rückenmark verbunden sind. Werden diese Nerven durch Kraulen oder Kitzeln aktiviert, sendet das Rückenmark das Signal an den Fuß weiter, der beginnt zu zucken und zu kratzen.

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kratzstelle

 

 

Die kuriose Welt des Hundetrainings oder: zweifelhafte Qualitätsmerkmale....

Leider tummeln sich im Bereich des Hundetrainings auch allerlei exotische Vögel. Irgendjemand hat DIE alleinseligmachende Wahrheit, DAS funktionierende System gefunden, alles Alte, lange Praktizierte ist demnach plötzlich falsch (denkt daran, dass Mensch und Hund seit mindestens 15.000 Jahren ziemlich gut zusammen harmonieren - es kann nicht plötzlich alles falsch sein, was immer funktioniert hat). Aber auch neue wissenschaftliche Erkenntnisse, durch hochrangige Kapazitäten, Verhaltensbiologen, Wissenschaftler, Kynologen, Menschen mit vielen Jahren Studium der Verhaltensbiologie, Tiermedizin etc. erforscht und in diversen Studien verifiziert, werden oft gar nicht erwähnt oder zur Kenntnis genommen

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Tipp zu Silvester: Social support – Unterstützung in stressigen Situationen

Jetzt steht er wieder bevor, der Horrortag für viele Hunde: Silvester. 
Viele Hunde reagieren mit Angst bis Panik. Sie verkraften das laute Knallen, Zischen, die Lichtreflexe aus unvorhersehbarer Richtung und Lautstärke oft sehr schlecht. Die Empfindlichkeit ist beeinflusst von erblichen Faktoren (Hütehunde sind z.B. prädisponiert), aber auch (mangelnden) Erfahrungen mit unterschiedlichen Geräuschen im Welpen- / Junghundealter.
Was aber tun, um unseren Hunden den Tag erträglicher zu machen?
Den früher häufig gehörten Rat, Angst des Hundes zu ignorieren, um sie nicht versehentlich gar zu belohnen, können wir getrost vergessen. Die moderne Verhaltensbiologie bestätigt, dass soziale Unterstützung eines der Kriterien für kooperatives Verhalten in Gruppen ist.

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silvester

 

 

Prinzip des fehlerfreien Lernens

Die Lernfähigkeit des Hundes hat sich durch die Domestikation im Vergleich zum Wolf deutlich gesteigert. Das ist durchaus hilfreich, muss er doch als Sozialpartner des Menschen sehr viel mehr unterschiedliche Anforderungen erfüllen denn als Laufraubtier in der freien Wildbahn.
Wissenschaftler – Psychologen und Kynologen – haben das Lernen in den vergangenen Jahrzehnten sehr genau untersucht und Interessantes herausgefunden.
Wenn wir unseren Hunden bewusst etwas beibringen, nutzen wir hierzu fast immer die sogenannte instrumentelle Konditionierung. D.h. der Hund erfährt auf sein Verhalten von uns eine Konsequenz, die dazu führt, dass er das Verhalten in Zukunft öfter (bei angenehmer Konsequenz) oder seltener (bei unangenehmer Konsequenz) zeigen wird.
 
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fehlerfreies Lernen

 

 

Zur Hundesteuererhöhung, die Aalen und auch anderen Ostalb-Gemeinden bevorsteht.

Im Kultur-, Bildungs- und Finanzausschuss der Stadt Aalen wurde der Antrag der Stadtverwaltung auf Erhöhung der Hundesteuer befürwortet. Die Erhöhung bringt wahrscheinlich keinen um, wird wohl auch nur in seltenen Fällen zur Abgabe eines Hundes ins Tierheim führen (bei den sogenannten „gefährlichen Hunden“ ist die horrende Hundesteuer allerdings durchaus immer wieder Abgabegrund).

Aber ist diese Erhöhung denn gerechtfertigt und im Sinne der Menschen in Aalen?

Sie mit den Hinterlassenschaften der Hunde zu rechtfertigen ist unsachlich, denn die Mehreinnahmen fließen ausschließlich in den allgemeinen Haushalt und werden nicht direkt zur Aufstellung von Hundetoiletten oder zur Straßenreinigung verwendet, die Hundesteuer ist KEINE zweckgebundene Steuer.
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hundesteuerartikel

 

 

Was sind das eigentlich für Krankheiten, gegen die mein Hund regelmäßig geimpft wird?

Bei vorsorglichen Schutzimpfungen für unsere Hunde wird zwischen sogenannten Core-Impfungen (Pflichtimpfungen) und Non-Core-Impfungen (Wahlimpfungen) unterschieden. Erstere sind als Grundimmunisierung unbedingt notwendig und sollten möglichst regelmäßig aufgefrischt werden. Die Notwendigkeit von Wahlimpfungen richtet sich nach Lebensumständen, Gesundheitszustand und Alter des Hundes.
Core-Impfungen gegen folgende Krankheiten sind üblich:

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Impfungen

 

 

WAS SOLLTEN UNSERE HUNDE NICHT FRESSEN

Viele Hunde fressen gern und problemlos mal ein paar Reste unserer menschlichen Nahrung - genau so hat sich der Hund während Jahrtausenden der Domestikation überwiegend ernährt. Dagegen ist, wenn der Hund nicht sehr empfindlich ist und ansonsten eine auf seine individuelle Situation zugeschnittene Ernährung erhält, auch gar nichts einzuwenden. 
Allerdings ist ein bisschen Grundwissen unumgänglich, denn so einige Nahrungsmittel, die für uns gesund oder zumindest unschädlich sind, können für den Hund üble Folgen haben. Deshalb hier mal eine Grundliste, was beim Hund vermieden werden sollte:
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was nicht fressen

 

 

Irrtümer über Hunde: Mein Hund spielt so gern – dem werfe ich Stöckchen / Bällchen….!?
Vorsicht: es macht oberflächlich den Anschein, dass Hunde es ganz toll finden, ewig hinter Stöckchen oder Bällchen her zu hetzen. Das hat aber leider so einige negative Nebeneffekte. Besonders bei jungen Hunden, die noch im Wachstum sind, bringen die abrupten Stopps häufig eine unphysiologische Gelenkbelastung mit sich, die zu späteren Problemen der Gelenke führen kann. Auch die Verletzungsgefahr durch kopfloses Rennen ist vergleichsweise hoch.
Beim Spiel mit Stöckchen besteht zudem immer die Gefahr, dass der Stock in weichem Boden stecken bleibt und der Hund sich diesen dann beim Erreichen böse in den Brustkorb oder andere Körperteile rammt – Tierärzte können ein Lied von diesen Verletzungen singen. 
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bällchen

 

 

Warum Hundekontakt an der Leine ungünstig ist

Zwei wichtige Punkte im Verhaltenskodex der Hundehalter sind: Man lässt seinen unangeleinten Hund nicht zu angeleinten Hunden laufen und zwei angeleinte Hunde sollten möglichst nicht interagieren. Hierfür gibt es mehrere Gründe: Erstens können angeleinte Hunde nur sehr eingeschränkt körpersprachlich kommunizieren. Besonders bei strammer Leine verändert sich die Körperhaltung zwangsläufig und wird für das Gegenüber ungewollt drohend, da sich der Oberkörper durch die Leine meist aufrichtet. Durch Ziehen am Halsband steigt auch der Augeninnendruck, die Augen treten etwas hervor, auch das ist für den Hund gegenüber eine bedrohliche Geste. So sind Missverständnisse und Aggressionen bereits vorprogrammiert. Das von Hunden beim Zusammentreffen meistens praktizierte Bogenlaufen, Beschwichtigungssignale, Kleinmachen, Flüchten sind mit Leine einfach nicht möglich.

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Irrtümer über Hunde: den Hund ein paar Tage hungern lassen, damit er gehorchen lernt?

Das ist tierschutzrelevant und ausbildungstechnisch Quatsch!

Bitte schaltet selbst Hirn und Herz ein, bevor ihr solche Ratschläge vermeintlicher Hundeprofis befolgt. Eine solche künstliche Ressourcenverknappung führt zu großem Stress beim Hund, zu Übererregung, Anspannung, Reizbarkeit und im schlimmsten Fall zu Angst - nämlich der, zu verhungern. Genau deshalb kann ein hungernder Hund gar nicht mehr lernen. Vielleicht kennt das der eine oder andere ja auch von sich selbst: Hunger macht aggressiv, depressiv und konzentrationsschwach, mit Unterzucker im Hirn ist Mensch (und Hund) nicht mehr er selbst. Keine guten Voraussetzungen für nachhaltiges Lernen...

Es unsinnig, den Stoffwechsel eines Hundes in den Ausnahmezustand zu versetzen, dem Gehirn die für’s Funktionieren erforderlichen Glucosevorräte zu verknappen und dann noch Aufnahme- und Lernbereitschaft zu erwarten.

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TRICKTRAINING

Tricktraining ist eine tolle Möglichkeit, einen Hund auszulasten. Es macht sowohl Zwei- als auch Vierbeinern Spaß, stärkt Lernvermögen und Konzentration, macht müde und zufrieden, vertieft die Bindung und kann auch alte, nicht mehr so bewegungsfreudige Hunde oder junge Hunde, die noch nicht so viel laufen sollen, auslasten. Bei Schlechtwetter oder Hitze ist es zur Beschäftigung drinnen ebenfalls wunderbar geeignet. Vierbeinige Künstler sind zudem Sympathieträger und lösen auch bei Menschen Begeisterung aus, die sonst mit Hunden nicht viel am Hut haben. Was ihr braucht, ist ein motivierter, etwas hungriger Hund, ein paar Leckerchen und immer wieder mal einige Minuten Zeit. Wenn euer Hund auf den Clicker konditioniert ist, ist das ebenfalls hilfreich. Ein süßer Trick ist das Winken….

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Irrtümer über Hunde: Leckerchen sind Bestechung – mein Hund soll aus Liebe zu mir arbeiten!?

Leider hört man diesen Unsinn immer wieder von selbsternannten Hundeprofis und -flüsterern. Mit dieser Einstellung machen sie es sich und ihren Hunden aber unnötig schwer bei der Ausbildung und dem Erlernen neuer Kommandos.

Leckerlies sind Belohnungen, sprich Bezahlung für lohnenswertes Verhalten!

Und diese Bezahlung ist zu leisten, auch wenn die dafür geleistete Arbeit Routine ist! Wer das nicht kapiert, der sollte mal genau nachdenken, ob er selbst bereit wäre, künftig unentgeltlich für seinen Chef zu arbeiten. Zudem sind Leckerchen eine Möglichkeit der Rückmeldung an den Hund, dass sein Verhalten richtig war.

Besonders beim Erlernen neuer Kommandos sind Leckerchen von unschätzbarem Wert, …

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Warum Kastrationsklauseln in Tierschutzverträgen rechtswidrig sind

Und: Kastration aus rechtlicher, medizinischer und verhaltenspsychologischer Sicht:
Informationen von Tieranwältin Susann Beaucamp, Tierarzt Ralf Rückert sowie den Hundeexperten Udo Gansloßer und Sophie Strodtbeck.

 

Die Kastration eines Hundes ohne medizinische Indikation verstößt gegen das Tierschutzgesetz; sie ist auch nach der bisherigen Rechtsprechung nicht "zur Verhinderung der Fortpflanzung" gerechtfertigt.

Eine Verpflichtung in Verträgen etwas zu tun, das gegen ein Gesetz verstößt ist unwirksam.
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Ist Aufreiten immer ein Zeichen für Sexualität?

Natürlich ist Aufreiten AUCH sexuell motiviert, aber nicht immer.

Hunde reiten z.B. auf, wenn sie aufgeregt oder gestresst und ängstlich sind. Junghunde zeigen Aufreiten im Spiel. Aufreiten kann auch ein – wie es Ethologen (Verhaltensforscher) nennen – Übersprungverhalten sein. Das bedeutet, es ist ein Nebenprodukt von miteinander in Konflikt stehenden Emotionen. D.h. der Hund hat eigentlich eine völlig andere Intention, zeigt aber das Aufreiten, weil es ihm im Moment nicht ratsam scheint, das eigentlich gewünschte Verhalten zu zeigen. In seltenen Fällen kann es sich auch um eine Stereotypie, also ein Zwangsverhalten handeln. Auch Dominanz, ein Teilbereich des agonistischen Verhaltens, kann mit hineinspielen. Peter Borchelt Ph.D., ein amerikanischer Tierverhaltensforscher, schreibt zum Zusammenhang zwischen Dominanz und Aufreiten:
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aufreiten

 

 

Sehen Hunde nur schwarz-weiß?

Früher dachte man, dass Hunde keine Farben sehen und ihre Umwelt nur schwarz-weiß wahrnehmen. Inzwischen haben wissenschaftliche Studien belegt: Das ist falsch. Hunde sehen sehr wohl Farben, allerdings nicht das gesamte Spektrum wie der Mensch. Der Hund war - vor seiner Domestikation ( Haustierwerdung) - in der Abend- oder Morgendämmerung auf Nahrungssuche, um sich unbemerkter an Beutetiere anschleichen zu können. Seine Augen sind deshalb noch heute optimal an das Sehen bei wenig Licht angepasst. Die Fähigkeit, Bewegungen auf die Entfernung wahrzunehmen, war für das Jagen wichtiger als das Auseinanderhalten einzelner Farben. Die Netzhaut enthält Stäbchen und Zapfen. Die Stäbchen übermitteln Hell-Dunkel-Kontraste und sind sehr lichtempfindlich, die Zapfen braucht man bei mittleren bis hellen Lichtverhältnissen und für das Sehen von Farben.

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sehen hunde

 

 

Studie zu Welpen aus Tiergeschäften
Mechthild Käufer bereitet regelmäßig wissenschaftliche Studien rund um den Hund allgemeinverständlich auf. Sie hat eine Studie unter die Lupe genommen, die Verhaltensunterschiede von Hunden, die als Welpen von Tiergeschäften und Hunden, die als Welpen von nichtkommerziellen Züchtern übernommen wurden, untersucht hat. Hunde, die aus Tiergeschäften stammen (und noch viel mehr dürfte das für „Wühltischwelpen“ gelten), wurden deutlich schlechter bewertet als Hunde, die von nichtkommerziellen Züchtern stammen. Hunde aus Tiergeschäften schnitten in keiner einzigen Verhaltenskategorie besser ab als Züchterhunde. Hunde, die als Welpen aus Tiergeschäften übernommen wurden, zeigten deutlich größere Aggression gegenüber menschlichen Familienmitgliedern, unbekannten Personen und anderen Hunden.
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welpen aus tiergeschäften

 

 

Warum gehören Hundehäufchen nicht auf Weide- und Grünlandflächen?

Immer wieder hört man vom Einzeller Neospora Caninum, der bei Rindern Aborte, also Totgeburten, auslösen kann. Hundekot ist EIN (allerdings sehr seltener) Übertragungsweg für diesen Parasiten (SOFERN der Hund sich selber über infiziertes, rohes Fleisch - am höchsten ist der Infektionsdruck bei Nachgeburten und Aborten (Hofhunde! - Landwirte sollte darauf achten, dass ihre eigenen Hunde nicht hiermit in Berührung kommen bzw. ihnen dieses nicht womöglich bewusst zu fressen geben) - oder Kotfressen infiziert hat). Die folgenden Artikel beleuchten die Hintergründe etwas näher, machen aber auch deutlich, dass die Verteufelung von Hunden auf Weideflächen ziemlich übertrieben ist. Im Zeitalter industriellen Hundefutters ist eine Infektion von Hunden mit dem Erreger sehr selten - s.o.
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hundehäufchen

 

 

Die neuen, oral zu verabreichenden Mittel gegen Parasiten: Bravecto und NexGard.

Die Mittel enthalten die Wirkstoffgruppe Isoxazoline (Fluralaner, Afoxolaner…). Das sind akarizide und insektizide Wirkstoffe aus der Gruppe der Antiparasitika. Die Effekte beruhen auf dem Antagonismus an Chloridkanälen (GABA Rezeptoren und Glutamat) im Nervensystem, was zur (spastischen) Lähmung und zum Tod der Parasiten führt. Der Wirkstoff wird über die Magen- und Darmschleimhaut und anschließend über die Blutbahn im gesamten Körper des Hundes verteilt. Isoxazoline reichern sich im Fettgewebe, Leber, Nieren und Muskeln an!

 Bewusst sollte sein, dass die Mittel KEINE repellierende, d.h. abwehrende Wirkung bzgl. Zecken besitzen. Sprich die Zecke muss erst zubeißen, um beim Saugen gelähmt (und dadurch getötet) zu werden. Die Mittel wirken mind. 12 Wochen im Organismus des Hundes.
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bravecto

 

 

Starre einem Hund nie in die Augen? Doch, unbedingt (zumindest, wenn es eine Hündin ist ;-) )!

Die alte Regel, einem Hund nicht in die Augen zu starren, weil er es als Bedrohung auffassen könnte, wird durch neue wissenschaftliche Studien relativiert. Zwar bleibt der Rat gültig, fremde Hunde nicht anzustarren. Besteht jedoch bereits eine (gute) Beziehung zwischen Mensch und Hund, ist Augenkontakt sogar förderlich für die Hund-Mensch-Bindung, das haben japanische Forscher zwischenzeitlich herausgefunden. Genau wie bei der Zuwendung zwischen einer Mutter und ihrem Baby – z.B. beim Stillen – wird auch durch Augenkontakt zwischen Mensch und Hund bei beiden das „Kuschelhormon“ Oxytocin ausgeschüttet, das die Bindung weiter vertieft und Glücksgefühle hervorruft. Interessanterweise gibt es diesen Effekt nicht zwischen Menschen und (in menschlicher Obhut aufgezogenen) Wölfen – ein Beleg mehr dafür, wie stark der Hund sich seinem Sozialpartner Mensch im Laufe der Jahrtausende angenähert hat.

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augenstarren

 

 

Wie kühlt sich der Hund bei Hitze ab?

Immer wieder hört man, dass Hunde außer an den Pfoten keine Schweißdrüsen hätten. Das ist so aber nicht richtig. Am ganzen Körper hat der Hund an jedem Primärhaar (d.h. Deckhaar / Drahthaar) eine Schweiß- und eine Talgdrüse, die aber hauptsächlich dazu dienen, den hautschützenden Hydro-Lipid-Film zu bilden. Kühlung bringt der Schweiß beim Hund nicht. Diese funktioniert beim Hund anders als bei uns Menschen. Über Verdunstungskälte kann er sich nur durch Hecheln, über den Nasenspiegel und (minimal) über die Schweißdrüsen der Pfoten bei Hitze helfen. Allerdings sorgt auch die bessere Hautdurchblutung bei Hitze zu erhöhter Wärmeabgabe. Der Hund sucht bei Hitze bevorzugt Plätze auf, an die er Wärme abgeben kann (Schatten, kühler Fliesenboden, Wasser…). Das Hecheln kühlt auch nicht den gesamten Hund; durch das sogenannte „Wundernetz“, ein großflächiges Adernetz in den Schleimhäuten von Schnauze und Nase, wird lediglich das hitzeempfindliche Gehirn um bis zu drei Grad kühler gehalten als der restliche Körper.
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Abkühlen

 

 

Richtig übel: Der Riesenbärenklau, auch Herkulesstaude
Bitte schützt euch selbst und eure Hunde vor dieser Pflanze, die sich immer mehr bei uns ausbreitet. Die imposante, bis zu 3,5 m hohe Pflanze mit ihren prächtigen weißen, bei Imkern lange Zeit beliebten Blüten verursacht bei Berührung in Zusammenhang mit Licht / Sonne schmerzhafte Verbrennung mit oft großen Blasen und zudem DNA-Schäden, die langfristig zu Krebs führen können. Der Saft enthält sogenannte phototoxische Substanzen, die in Verbindung mit Sonnenlicht giftig werden. Bei Kontakt mit der Pflanze also unbedingt schnell mit reichlich Wasser abwaschen und raus aus der Sonne! Die Stelle mehrtägig gut vor Licht und Sonne schützen. Ansonsten ist nur symptomatische Behandlung wie bei einer Brandverletzung möglich. Habt ihr selbst dieses mehrjährige, im Juli weiß blühende Unkraut im Garten, hilft es am besten, die Pflanze in Schutzkleidung samt Wurzel auszugraben. Ist das nicht möglich, sollte man konsequent einige Jahre lang die Pflanze mit der Sense vor Reifen der Blüten-/Samendolden abhacken.

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herkulesstaude

 

 

Warum zahlen wir eigentlich Hundesteuer?

Die Hundesteuer stammt ursprünglich aus England, wo sie Mitte des 18. Jahrhunderts bereits eingeführt wurde. In Deutschland wurde die Hundesteuer erstmalig ab 1810 erhoben. In der damaligen Gesetzgebung hieß es: 
"Von jedem Hunde irgendeiner Art, der beim Eintritt des Steuerjahres schon vier Monath alt ist, entrichtet 1 Reichsthaler ... Die Erhebung dieser Luxussteuer erfolgt in den Städten." 
Noch bis in das 20. Jahrhundert hinein galt der Luxus, sich einen Hund nur zum eigenen Vergnügen halten zu können, als Prinzip der Besteuerung. Dieses Prinzip kann in unserer heutigen Zeit nicht mehr aufrechterhalten werden.
Durch die Verdichtung von Lebensräumen, das Wachsen der Städte und Gemeinden und das Zusammenrücken vieler Kulturen und Lebensweisen, wandelte sich die Besteuerung der Hundehaltung immer mehr von der Luxussteuer zu einer Ordnungssteuer, die die Anzahl der Hunde (und teilweise auch bestimmte Rassen) in einer Stadt insgesamt begrenzen soll.

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Hundesteuer

 

 

Haben Hunde Zeitgefühl?

Ein wichtiges Indiz hierfür ist das Verhalten des Hundes nach Abwesenheit seines Besitzers. Macht es für ihn einen Unterschied, ob man fünf Minuten oder drei Stunden weg ist? Erlebbar ist hierbei, dass Hunde wesentlich mehr Wiedersehensfreude bei längerer Abwesenheit zeigen und zur üblichen Rückkehrzeit ihres Besitzers oft deutlich in Warteposition gehen. Auch wissenschaftliche Versuche haben das bestätigt.
Eine plausible Theorie dazu geht davon aus, dass das Zeitgefühl von Hunden auf ihrem Geruchssinn basiert: 
„Dogs are smelling time“. 
Der Geruchssinn ermöglicht es Hunden zum Beispiel, aufgrund einer Fußspur die Richtung zu erkennen, in die eine Person vor Stunden gegangen ist. Sie riechen, dass der fünfte Fußtritt einen stärkeren Geruch hat und deshalb jünger ist und der erste Fußtritt einen schwächeren Geruch hat und deshalb älter ist.
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zeitgefühl

 

 

Heute mal etwas über einen berühmten Hund der Geschichte: Laika

Die Hündin Laika war das erste Lebewesen, das vom Menschen gezielt in einen Orbit um die Erde befördert wurde. Im Rahmen der Mission Sputnik 2 wurde sie am 3. November 1957 um 2:30 Uhr an Bord des sowjetischen Raumflugkörpers ins All geschickt. 
Während der ersten Minuten nach dem Start zeigten die Sensoren an, dass Laikas Puls auf den dreifachen Wert des Ruheniveaus stieg. Nachdem sie die Schwerelosigkeit erreicht hatte, sank ihr Puls wieder, allerdings dauerte das dreimal so lange wie bei den vorangegangenen Tests am Boden. Das deutete auf hohen Stress hin. Geplant war, die Hündin nach 10 Tagen zu vergiften, um ihr den qualvollen Tod des Verglühens beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zu ersparen.
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Laika

 

 

Wie fotografiere ich einen Welpen?

• Nehmen Sie die Speicherkarte aus dem PC und stecken Sie sie in die Kamera.
• Wischen Sie das Pfützchen mit Zewa auf, in das Sie dabei getreten sind und werfen Sie das Zewa in den Mülleimer.
• Nehmen Sie den Welpen aus dem Mülleimer und bürsten Sie ihm den Kaffeesatz aus der Schnauze.
• Wählen Sie einen passenden Hintergrund für das Foto.
• Schalten Sie die Kamera ein und machen Sie sie aufnahmebereit.
• Suchen Sie Ihren Welpen und nehmen Sie ihm die schmutzigen Socken aus der Schnauze.
• Platzieren Sie den Welpen auf dem vorbereiteten Platz und gehen Sie zur Kamera.
• Vergessen Sie den Platz und kriechen Sie Ihrem Welpen auf allen Vieren nach.

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fotografiere Welpe

 

 

Schwarzkümmelöl zur Zeckenprophylaxe??

Seit einigen Wochen stößt man auf Facebook und auch sonst im Netz immer wieder auf die Empfehlung, Schwarzkümmelöl als Futterzugabe bei Hunden gegen Zecken anzuwenden. Ein Schüler hatte bei „Jugend forscht“ herausgefunden, dass Hunde dann weniger von Zecken gebissen werden (http://www.tierschutz4all.de/2014/06/schwarzkuemmeloel-gegen-zecken/ ).
In überaus zahlreichen Studien wurden zudem die positiven gesundheitlichen Auswirkungen von Schwarzkümmelöl auf die Gesundheit umfassend dargestellt. Allerdings mehren sich in letzter Zeit Stimmen, auch aus Tierarztpraxen, die von Leberschäden nach Schwarzkümmelölgebrauch sprechen.  Das scheint tatsächlich eine Gefahr zu sein, besonders bei hoher Dosierung und minderwertigen Ölen, (von Problemen mit Produkten aus wässrigem Extrakt der Samen wird besonders berichtet).

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schwarzkümmelöl

 

 

Die Haftpflicht für unseren Hund

Regelt sich nach § 833 BGB: „Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen.“ Der zugrundeliegende Gedanke bei der sogenannten Gefährdungshaftung ist, dass derjenige, welcher für die Allgemeinheit eine besondere (aber erlaubte) Gefahrenlage schafft, einer verschärften Haftung unterliegt.

Auf die Besitzer von Hunden bezogen erlaubt der Staat grundsätzlich zunächst einmal das private Halten von Hunden (sogenanntes “Luxustier” im Gegensatz zum “Nutztier”), regelt aber im Gesetz, dass man nicht nur dann haftet, wenn man Schuld hat (Verschuldenshaftung - § 823 Schadensersatzpflicht), sondern auch verschuldensunabhängig aufgrund der Haltung eines Tieres mit Gefahrenpotenzial für andere Menschen.

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Haftpflicht

 

 

Das Anspringen - der Hund ist nicht erzogen!?

Wenn ein Hund einen Menschen anspringt, heißt es meist "der ist nicht erzogen" oder gar "der verhält sich dominant". Das ist meistens nicht richtig. Im Normalfall ist Anspringen einfach nur eine Weise, wie Hunde ihre Menschen begrüßen. Hunde untereinander begrüßen sich auf Augenhöhe und lecken sich gegenseitig die Schnauze. Das hat seinen Ursprung im Lefzenlecken, das Wolfswelpen bei ihren von der Jagd heimkommenden erwachsenen Verwandten praktizieren, um sie zum Hervorwürgen von Nahrung zu bewegen. Dieses Verhalten wird auch später noch als Demutsgeste vor allem bei der Begrüßung gezeigt. Hunde haben dieses Verhalten beibehalten, auch wenn die meisten Hündinnen mangels Notwenigkeit kein Futter mehr hervorwürgen. Als spätere Begrüßungs- und Demutsgeste zeigt der Hund das aber zeitlebens gegenüber seinen Sozialpartnern, also auch und besonders dem Mensch.

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anspringen

 

 

Irrtümer über Hunde: Der hat doch Welpenschutz?
Viele Menschen nehmen an, dass ihrem Welpen von erwachsenen Hunden nichts drohen kann, denn er hat ja „Welpenschutz“. Dies ist aber leider ein Irrtum. Im Wolfsrudel haben nur die rudeleigenen Welpen Welpenschutz, Narrenfreiheit sogar, die erwachsenen Verwandten lassen sich meist sehr viel von den Kleinen gefallen. Nicht so bei fremden Wölfen – da kann ein Aufeinandertreffen durchaus tödlich enden. Genauso sieht es bei unseren Hunden aus. Gut sozialisierte Hunde werden zwar angemessen kommunizierenden Welpen in der Regel nichts tun, höchstens eine schroffe Zurechtweisung für ungebührliches Verhalten kann die Folge sein. Darauf verlassen sollte man sich allerdings nicht, denn es gibt es auch viele Hunde, die gar keine Welpen mögen und sogar total von ihnen genervt sind,

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welpenschutz

 

 

„Ein hoher Gehalt an Protein ist gleichbedeutend mit einem qualitativ hochwertigen Futter“!?

Eiweiß oder eben Protein ist in jeder Körperzelle vorhanden und dadurch eine lebenswichtige Komponente der Nahrung. Man bzw. hund benötigt es für den Erhalt der Körpersubstanz. Darum haben auch Hunde, die körperlich sehr beansprucht werden oder Welpen im Wachstum einen höheren Bedarf an Protein. Auch besondere Lebensumstände erhöhen den Eiweißbedarf unseres Hundes, hierzu zählen Krankheit oder Rekonvaleszenz, ganz besonders aber Trächtigkeit und Säugen. Je hochwertiger das Eiweiß ist, desto weniger braucht der Hund davon. Hier sind wir schon bei der ersten Relativierung. Entscheidend ist neben der Quantität der gefütterten Proteine auch deren Qualität, da die Verwertbarkeit der Eiweiße sich stark unterscheiden kann.

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Hundeernährung

 

 

Maulkorb ist klasse!

Heute möchte ich das Image eines sehr ungeliebten, misstrauisch bis feindselig beäugten Gegenstands in der Hundehaltung ein bisschen aufpolieren: der Maulkorb!

Völlig zu Unrecht, wie ich finde, denn es gibt viele gute Gründe, einen Maulkorb zu tragen oder seinen Hund zumindest an das Tragen eines Maulkorbs zu gewöhnen. Das beginnt schon bei der Fahrt in den Urlaub. In vielen Ländern ist es immer noch Pflicht, seinem Hund in Seilbahnen oder öffentlichen Verkehrsmitteln einen Maulkorb anzulegen. Wie vorteilhaft, wenn er das dann bereits im Vorfeld zuhause sanft kennenlernen durfte und nicht in dieser ohnehin ungewohnten, womöglich stressigen Situation auch noch ein unbekanntes Ding über die Schnauze gestülpt bekommt!

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maulkorb

 

 

Heute mal ein Literaturtipp und vor allem auch Filmtipp: Krambambuli

Marie von Ebner-Eschenbachs Novelle "Krambambuli" gilt als eine der populärsten deutschen Tiergeschichten. Es geht darin um den Konflikt zwischen einem Jäger und einem Wilderer, also zwischen einem Vertreter des Gesetzes und einem Outlaw, der beherzt seinem subjektiven Gerechtigkeitssinn folgt. Zugespitzt wird die Beziehung der beiden Antipoden, weil der Jäger den treuen Hund des Wildschützen kauft und Krambambuli mit viel Mühe gefügig macht. Während des Showdowns läuft Krambambuli jedoch wieder zu seinem ersten Besitzer zurück – und verhindert dadurch ungewollt, dass der Gesetzlose den Jäger erschießt.Ein melancholisches Werk mit traurigem Ende, das sehr eindrucksvoll die Ergebenheit, Selbstlosigkeit und Treue eines Hundes zu seinem Herrn – egal welchen Charakters dieser ist – darstellt.

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krambambuli

 

 

Zecken beim Hund

Die Zeckenprophylaxe spaltet die Hundehalterwelt enorm. Während die einen vor dem "tödlichen Gift" der Spot-Ons, Sprays und Halsbänder warnen, sehen die anderen ihre Hunde umzingelt von vielen schweren, durch Zecken übertragenen Krankheiten und scheuen fast kein Mittel, um ihre Hunde lückenlos vor Zecken zu schützen.

Ein bisschen Information und Abwägen der Risiken kann also nicht schaden…

Zuerst einmal ein paar Infos über die von Zecken übertragbaren Krankheiten:

Während man sich früher nur Gedanken machen musste über Borreliose und FSME, die beim Hund auch bei Infizierung viel seltener zu Krankheitssymptomen führen als beim Menschen,…..

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zecken

 

 

Tod durch Gülle? Bitte keine Panik!

Gülle KANN zwar Botulinumtoxin enthalten, dies ist aber zum einen relativ selten und zum anderen lediglich bei oraler Aufnahme in größerer Menge gefährlich. Schlichtes Wälzen dürfte zwar eklig, aber doch relativ harmlos sein. Sicherheitshalber (und auch dem anschließenden Raumklima zuhause zuliebe „wink“-Emoticon ) lasst ihr eure Hunde einfach nicht über frisch gedüngte Felder rennen und achtet drauf, was sie unterwegs so zu sich nehmen (Kadaver sind hinsichtlich Botulismus definitiv deutlich gefährlicher als Gülle). Übrigens: auch in Futterdosen oder gammeligem Rohfleisch können sich Botulismusbakterien befinden - bei gewölbtem Deckel Dosen deshalb unbedingt wegwerfen und beim Barfen auf Frische und Hygiene achten. Mimikama (zuerst denken, dann klicken) hat sich mit den jährlich zum Zeitpunkt der Gülleausbringung auf die Felder wiederkehrenden, panikverbreitenden Meldungen hierüber befasst,

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tod durch gülle

 

 

Ein Hundejahr sind sieben Menschenjahre!?

Ist nicht ganz richtig. Die Lebenserwartung unserer Hunde ist unterschiedlich, es kommt immer auf die Lebensumstände, Größe, Rasse und die genetische Komponente an. Große und vor allem schwere Rassen reifen zwar später, aber altern schneller und erreichen ein weniger hohes Alter als kleine Rassen. Statistisch gesehen werden unkastrierte kleinere Mischlingshündinnen am ältesten.

Die Tabelle im Bild gibt eine gute Richtschnur für einen Altersvergleich.

Hier könnt ihr mehr über Hunde im Alter lesen:

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hundealter

 

 

Moro'sche Möhrensuppe (Schonkostrezept bei Magen-Darm-Infekt)

Rezept:
500 Gramm geschälte Karotten in einem Liter Wasser eine bis eineinhalb Stunden lang kochen und dann im Mixer oder mit dem Pürierstab pürieren. Den Brei mit Wasser auf einen Liter auffüllen und einen gestrichenen Tl Kochsalz dazugeben. Abkühlen lassen.

Benannt wurde diese Suppe nach dem Heidelberger Professor und Kinderarzt Ernst Moro. Vor über 100 Jahren gelang es ihm mit Hilfe dieses Hausmittels die Säuglingssterblichkeit auf Grund von Durchfall drastisch zu senken. Mitte des Jahrhunderts wurde sie jedoch durch Antibiotika und andere Medikamente wieder verdrängt. Gerade heute erlebt diese einfache Suppe jedoch bei Mensch und Tier wieder ein Comeback…

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moro

 

 

Warum Spiel für Hunde lebenslang wichtig ist.

Lange Zeit galt in der Wissenschaft die Meinung, dass Spiel nur zum Erlernen diverser körperlicher Fertigkeiten notwendig ist, die ein Hund im Erwachsenenalter braucht. Heute wissen wir aber noch mehr: Spielen ist wichtig zur Entwicklung von Sozialverhalten.

 Der junge Hund lernt im Spiel mit seinesgleichen, Ausdruckselemente zu lesen und angemessen darauf zu reagieren. Auch Beißhemmung wird im Spiel am besten und nachhaltigsten trainiert. Für heranwachsende, aber auch bereits erwachsene Hunde sind Spiele wichtig, um körperliche Fertigkeiten im spielerischen Miteinander zu entwickeln oder sogar zu verbessern. Kein Training kann das so abwechslungsreiche, Körper und Geist beanspruchende Spiel mit Artgenossen ersetzen.

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spiel

 

 

Heute mal was Historisches:  Die Legende vom Irish Wolfhound Gelert

Aus dem 13. Jahrhundert stammt die Sage vom Irish Wolfhound Gelert.
Der Hund Gelert gehörte Fürst Llywelyn von Gwynedd in Wales. Der Vierbeiner war vor allem Spielgefährte und Beschützer des Sohnes der Fürstenfamilie. Eines Tages fand Llywelyn bei der Rückkehr von der Jagd die Wiege seines kleinen Sohns umgestoßen. Das Kind war nirgends zu finden, und Gelert, den Llywelyn zur Bewachung des Kindes zurückgelassen hatte, war blutverschmiert. Llywelyn glaubte, dass Gelert seinen Sohn getötet habe. Zornig zog er sein Schwert und versetzte Gelert, der seinen Herrn schwach wedelnd begrüßte, mit einem Hieb den Todesstoß.  Kurz danach hörte der Fürst jedoch das Weinen eines Kindes und fand seinen Sohn unverletzt unter der Wiege. Daneben lag ein Wolf, den Gelert getötet hatte. Voll Scham und Trauer ließ der Fürst da, wo Gelert begraben war, ein Ehrendenkmal errichten und soll danach nie mehr gelacht haben.

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Gelert

 

 

Wie ein Welpe Beißhemmung erlernt

Die Hemmung, seinen Sozialpartner im Spiel oder bei Auseinandersetzungen durch Zubeißen ernsthaft zu verletzen, ist nicht, wie vielfach behauptet wird, angeboren, sondern sie muss im Spiel mit den Sozialpartnern erlernt werden.

Die Beißhemmung gegenüber Hunden lernen Welpen am besten im Umgang und im Spiel mit Altersgenossen und anderen, sozial sicheren Hunden - hierzu sollten sie insofern ausreichend Gelegenheit haben.

Die Beißhemmung gegenüber Menschen lernt der Welpe im Spiel mit seinen Bezugspersonen. Und dazu muss man mit dem Welpen Beißspiele spielen! Der Welpe darf zunächst in Hände, Füße oder Kleider beißen. Wenn er zu wild wird und zu heftig zubeißt, wird das Spiel abgebrochen. Beißt er trotzdem weiter, so stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung:

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beißhemmung

 

 

Warum schlafen Hunde so viel?

Schlaf ist Hunden wichtiger als Nahrung. Schäden durch Übermüdung führen verhältnismäßig schnell zum Tod. Hunde können viele Tage ohne Futter, sogar einige ohne Wasser am Leben bleiben, sie sterben jedoch innerhalb weniger Tage, wenn ihnen der Schlaf vorenthalten wird. Der Hund ist ein Tagdöser. Er kann in wenigen Sekunden schnell einschlafen oder eindösen und ist dennoch im Bruchteil einer Sekunde bei ungewohnter Annäherung oder Witterung wieder hellwach. Deshalb braucht der Hund mehr Schlaf als der Mensch. Von 24 Stunden verdöst er oft 18 - 20, abhängig von Alter, Rasse und Gewohnheiten. Auch der Hund träumt. Er bellt und winselt dabei, schlägt mit den Läufen, und zuckt am ganzen Körper. Meist träumt er schwerer und häufiger als der Mensch und das Tagesleben wirkt sich auf einen Hundetraum stärker aus. Manche Hunde haben es verlernt, zur Ruhe zu kommen oder es wurde ihnen regelrecht abgezüchtet.
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schlafen

 

 

Wie kam der Wolf zum Mensch? – die Entstehung unserer Haushunde

Noch immer ist nicht endgültig geklärt, wann der heutige Haushund entstand. Unumstritten ist dagegen, dass er vom Wolf abstammt. Sein wissenschaftlicher Name lautet deswegen auch Canis lupus familiaris, was übersetzt "zum Haustier gewordener Wolf" bedeutet. Viele Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich Wolf und Mensch vor ungefähr 15.000 bis 20.000 Jahren anfreundeten und sich so der Hund entwickelte.
Doch wer kam als erstes auf wen zu - der Wolf auf den Menschen oder der Mensch auf den Wolf? Es spricht vieles dafür, dass der Wolf die Nähe des Menschen gesucht hat, um etwas von dessen Beute und Essensresten abzubekommen. Der Mensch begriff schnell, welcher Vorteil sich hieraus auch für ihn ergab:

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Wolf zum Mensch

 

 

Nackenschütteln als artgerechte Bestrafung!?

Hartnäckig hält sich leider der Rat, dass man einen Hund bestrafen kann, indem man ihn im Nacken packt und hin und her schüttelt, das würde die Mutterhündin auch mit ihren Welpen tun.
Fakt ist, dass eine Hundemutter niemals ihre Welpen im Nacken packt und schüttelt. Sie packt ihre Welpen nur in einem Fall: um sie zu tragen. Und das auch nur in äußersten Notlagen – z.B. weil Gefahr droht und sie ihre Welpen anderweitig unterbringen muss.
Im Nacken packen und schütteln bedeutet "ich töte dich" und ist ein Beuteverhalten, sowohl bei Hunden, als auch bei Wölfen. Beute wird im Nacken gepackt, um ihnen das Genick zu brechen bzw. um sie tot zu schütteln.
So eine "Bestrafung" würde kein Hund verstehen, man erreicht eigentlich nur, dass das Vertrauensverhältnis zwischen Hund und seinem Menschen zerstört wird.

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nackenschütteln

 

 

Schwanzwedeln - "der freut sich"!?

 Viele Menschen sind davon überzeugt, dass ein Hund, der mit dem Schwanz wedelt, sich freut und nichts anderes. Sätze wie "guck mal, der ist lieb, der wedelt mit dem Schwanz" hört man deshalb oft. Natürlich wedelt ein Hund auch mit dem Schwanz, wenn er sich freut, aber nicht nur. Es kommt immer auf die Situation an und man muss vor allem auch die gesamte Körpersprache des Hundes betrachten, denn Schwanzwedeln kann sehr unterschiedlich aussehen. Es gibt unsicheres Wedeln, angespanntes Wedeln, ängstliches Wedeln, imponierendes Wedeln usw.Sicher ist: Wedeln bedeutet Aufregung und Handlungsbereitschaft. Das kann heißen, der Hund ist bereit zu jagen, zu drohen, zu imponieren, zu beschwichtigen usw. Dabei wird auch Geruch verteilt.  Man muss auch beachten, in welcher Stellung sich die Rute befindet und wie sie sich bewegt, langsam, schnell, seitlich etc.
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schwanzwedeln

 

 

Der Welpe wird erst ab dem Tag seiner Geburt durch Erfahrungen geprägt? – Falsch!

Richtig ist, dass der Welpe, der zu euch ins Haus kommt, die Summe seiner bisherigen Erfahrungen ist. Sein Verhalten ist zu 100 Prozent genetisch bedingt und zu 100 Prozent erlernt, so formulierte bereits der niederländische Ethologe Nikolaas Tinbergen den Sachverhalt. Besonders von der 3. bis zur 7. Lebenswoche ist das hundliche Gehirn extrem empfänglich für Lernerfahrungen und Habituation (Gewöhnung) an die belebte und unbelebte Umgebung mit all ihren Geräuschen, Gerüchen, Berührungen und optischen Reizen. Basierend auf seinen genetisch fixierten Anlagen passt er sich an seine Umwelt an und entwickelt all jene Anlagen bis zur Perfektion, die durch Lernerfahrungen angesprochen werden. Bis ca. zur 17. Woche saugt der Welpe alle Erfahrungen quasi auf wie ein Schwamm – positive wie negative – eine spätere Löschung ist oft nur noch schwer möglich.
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welpe

 

 

Köpfchen statt Knöpfchen!

Heute mal etwas zu elektrischen Hundeerziehungshilfen, kurz "Teletakt". Obwohl die Anwendung im Tierschutzgesetz ausdrücklich verboten und das Verbot durch diverse Urteile präzisiert ist, wird es leider weiterhin angewendet, denn Verkauf und Besitz der Geräte ist widersinnigerweise erlaubt. Hunde werden Stromschlägen ausgesetzt, weil zum einen das Verbot vielen gar nicht bekannt ist. Zum anderen, weil die möglicherweise damit verbundenen negativen Auswirkungen nicht bewusst sind. Und vor allem wohl auch, weil es eine einfache Lösung bestehender Probleme ohne viel Arbeit, Training und Nachdenken verspricht. Frei nach dem Motto: 'bin ich nicht fähig oder gewillt, wirksames, artgerechtes Training durchzuführen oder Management des Problemverhaltens zu betreiben, bleibt immer noch der Druck auf's Knöpfchen'. Für mich persönlich ethisch indiskutabel.
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teletakt

 

 

 

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